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Die
Problemstellung
Bei der Entwicklung der externen Rahmenbedingungen der
landwirtschaftlichen Produktion in Deutschland sind momentan folgende Tendenzen
hervorzuheben:
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Veränderung des Agrarpolitischen Rahmens (Agrarreform –
Entkopplung, EU – Osterweiterung)
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Veränderungen auf den Produktmärkten (z.B. Milch, Roggen,
Zucker)
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Faktormärkte: Steigerung der Vorleistungspreise (z.B.
Dieselkraftstoff)
Durch diese veränderten Rahmenbedingungen stehen die
landwirtschaftlichen Unternehmen unter wachsendem Anpassungsdruck, gleichzeitig
bietet die Entkopplung jedoch auch mehr unternehmerische Freiheit für den
Landwirt.
èèèèè Herausforderung für Betriebsleiter, Berater
und praxisbezogene Forschung
Der nachhaltige wirtschaftliche Erfolg der Unternehmen wird damit einerseits
von der Frage „die Dinge richtig zu tun“ (operative Planung), andererseits
jedoch zunehmend von der Frage „die richtigen Dinge zu tun“ (strategische
Planung) abhängen.
Für Betriebe gewinnt somit die Frage nach der „optimalen
Strategie“ unter den besonderen betriebsspezifischen Bedingungen enorm
an Bedeutung. Unternehmer müssen täglich entscheiden, wie Sie möglichst
sinnvoll Ihre begrenzten Ressourcen einsetzen. Dabei müssen Sie früh genug
wissen, welche Auswirkungen getroffene Entscheidungen haben. Keine Planung kann
dabei die Zukunft vorhersehen. Bei einer Planung setzt man sich allerdings mit
der Zukunft auseinander, die Planung hilft somit besser auf die Zukunft
vorbereitet zu sein.
„Was wäre, wenn ... ?“
ist eine Frage, die sich jeder landwirtschaftliche Unternehmer täglich stellt.
In diesem Prozess der Entscheidungsfindung sind geeignete Planungs- u.
Entscheidungsunterstützungsinstrumente notwendig.
Aufgrund der Vielfalt der
regional- und betriebsspezifischen Besonderheiten, der Komplexizität sowie
vielfältigen Wechselwirkungen im landwirtschaftlichen Unternehmen können jedoch
diese in die Zukunft gerichteten Fragen mit einem einfachen Planungsinstrument
nur unzureichend beantwortet werden.
Die Herausforderung
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