|
Die
Problemstellung
Vom Jahresabschluss zur
betriebswirtschaftlichen Analyse des Gesamtbetriebes und der
Betriebszweige
Rentabilität und
Wettbewerbsfähigkeit des Gesamtbetriebes und seiner Zweige
müssen insbesondere bei stark veränderten Rahmenbedingungen in
landwirtschaftlichen Unternehmen ständig hinterfragt werden.
Um ökonomische Defizite, d.h. Leistungsreserven und
Kosteneinsparungspotential, in den einzelnen Betriebszweigen
eindeutig lokalisieren und quantifizieren zu können,
ist wirtschaftliche Analyse dieser zwingend erforderlich.
Der Jahresabschluss (BML / BMELV –
Jahresabschlusses) bietet eine weitgehend einheitliche, in
vielen Fällen jedoch auch die einzige Datengrundlage über die
wirtschaftliche Situation der landwirtschaftlichen Unternehmen.
Bei der Zusammenstellung des Jahresabschlusses
stehen steuerrechtliche Gesichtspunkte im Vordergrund. Die
Entlohnung der Unternehmerfamilie bereitgestellten
Produktionsfaktoren wird nicht als Aufwand im Jahresabschluss
dargestellt.
Für die betriebswirtschaftliche Bewertung sowie hinsichtlich
Vergleichbarkeit für Betriebsvergleiche ist dieser somit
zunächst zu bereinigen (betriebswirtschaftliche Korrektur)
und für die eigenen Produktionsfaktoren sind
Opportunitätskosten in Ansatz zu bringen.
Auf der Basis des bereinigten Jahresabschlusses kann dann die
Beurteilung des Unternehmenserfolges und der
Unternehmensziele Rentabilität, Liquidität, Stabilität erfolgen
(Jahresabschlussanalyse, Bilanzanalyse).
Der
bereinigte Jahresabschluss bildet zusammen mit den
Naturaldaten sowie verschiedenen produktionstechnischen
und ökonomischen Auswertungen der Betriebszweige die
Grundlage die Betriebszweiganalyse, d.h. eine
Kostenstellenrechnung auf der Ebene der Betriebszweige.
Das Ergebnis dieser Analyse ist die Ausgangsbasis für die
Betriebsvergleich (Benchmarking).
Die Herausforderung
nach oben 
|