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Farm Jakobes® – Betriebszweiganalyse II:
Leistungs- und Kostenzuteilung zu den Betriebszweigen (Kostenstellen)
Im Zuge der Vollkostenrechnung (Kostenstellenrechnung für die
Betriebszweige) sind folgende Schritte zur realisieren:
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Kostenartenrechnung - vertikale Strukturierung von
Leistungen und Kosten
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Zuteilung der Direktleistungen und Direktkosten
auf die
jeweiligen Kostenstellen (Betriebszweige)
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Verteilung der Gemeinleistungen und –kosten
auf
Kostenstellen anhand von geeigneten Umlageschlüsseln
(möglichst Verursachergerecht)
-
Verrechnung der Hilfs- bzw. Umlagekostenstellen
auf die
übrigen Betriebszweige mittels geeigneter
Umlageschlüssel
Dafür wurde in Farm Jakobes® speziell eine Leistungs- und
Kostenverteilmatrix entwickelt.
Diese wurde so konzipiert, dass sie sich dem sehr unterschiedlichen in den
Unternehmen vorgefunden Erfassung- bzw. Abrechnungsstand optimal anpasst.
So können beispielsweise Ergebnisse von Teilkostenrechnungen für einzelne
Zweige übernommen werden, während die Restsumme der Kostenposition
über Umlageschlüssel auf die verbleiben Zweige verteilt werden. Mit dieser
gewählten Methodik kann dem Anspruch nach einer „Kostenzuteilung so genau
wie möglich“ entsprechend der betriebsindividuellen Datengrundgrundlage
Rechnung getragen werden.
Verursacherprinzip bei Kosten- und Leistungszuteilung - Diese
Verwirklichung des Verursacherprinzips bei der Kostenzuteilung auf der Basis
von betriebsspezifischen Informationen stößt jedoch in vielen Fällen
infolge des Mangels an belastbaren Betriebsdaten für die Zuteilung schnell
an Grenzen.
Umlageschlüssel - Um das Ziel der Vollkostenrechnung dennoch
verwirklichen zu können, muss man sich hierbei zwangläufig suboptimaler
Verfahren bedienen. In Farm Jakobes® können eine Vielzahl geeigneter
Umlageschlüssel genutzt werden. Ansätze für diese Verteilungsschlüssel
sind beispielsweise das Verhältnis der normativen Kosten der jeweiligen
Kostenposition zwischen den Verfahren.
Maschinen- u. Gebäudekosten - Im Zusammenhang mit dem
Import des Anlageverzeichnisses wurde ein System zur detaillierten Zuteilung der Maschinen- u. Gebäudekosten zu den einzelnen Kostenstellen
(Fruchtarten/ Betriebszweigen Tierproduktion) entwickelt.
Bei Maschinen können zusammen mit den Abschreibungen gleichzeitig
Reparaturkosten sowie Kosten für Treibstoffe, sofern diese für die einzelne
Maschine separat erfasst wurden, den Kostenstellen direkt zugeteilt bzw.
über geeignete Umlageschlüssel auf mehrere Kostenstellen einer
Kostenstellengruppe verteilt werden (z.B. Mähdrescher – Druschfrüchte).
Hilfs- bzw. Umlagekostenstellen - Die Kosten der Kostenstellen
Jungviehaufzucht und Grundfutterproduktion sowie der Kostenstellen ohne
marktfähige Leistungen (Werkstatt, Leitung u. Verwaltung, Sonstiges) können
zunächst auf diesen Umlagekostenstellen gesammelt werden. - Im zweiten
Schritt werden diese dann mit einen geeigneten Umlageschlüssel auf die
Endkostenstellen verteilt.
Farm Jakobes® ist flexibel - Parallel zu den vordefinierten
Kostenstellen können im pflanzlichen und tierischen Bereich sowie bei
Nebenbetrieben jeweils 3 zusätzliche Kostenstellen individuell
belegt werden (z.B. Sonderkulturen, Damwildhaltung, Direktvermarktung).
Kostenträgerrechnung (Stückkosten) - Im Zusammenhang mit der
Kostenstellenrechnung (Betriebszweigabrechnung) erfolgt eine
Kostenträgerrechnung, d.h. die Kosten werden den Leistungen/Produkten des
Betriebes (z.B. je dt Winterweizen) zugeordnet. In den BZA - Ergebnissen
können somit stets die Stückkosten für die erzeugten (verkaufsfähigen)
Produkte (Endkostenträger; z.B. je kg ECM) des Betriebes ausgewiesen
werden.
Plausibilitätsprüfungen stellen sicher, dass die Summe der
Betriebszweigergebnisse stets mit dem Betriebsergebnis übereinstimmen.
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